Persönliche Hygieneartikel (Handseife, Shampoo, Duschgel, Conditioner) können den Hotelgästen im Zimmer auf drei Arten angeboten werden:

1) Geschlossenes Dosiersystem (austauschbare, nicht nachfüllbare Flaschen)
2) Nachfüllbares Dosiersystem (Hygieneprodukte in Kanistern)
3) Kleinverpackungen (20 ml, 30 ml und 50 ml Fläschchen und Tuben)

Unserer Einschätzung nach werden in estnischen Hotels alle drei Varianten gleichermaßen verwendet, wobei etwa ein Drittel der Hotels jede Variante nutzt. In günstigeren Hotels werden überwiegend nachfüllbare Dosiersysteme verwendet, in mittelpreisigen Hotels geschlossene Dosiersysteme, und in teureren Hotels sind die Hygieneprodukte meist in kleinen Flaschen erhältlich. Welche Variante gewählt wird, hängt von der Vision des jeweiligen Hotels ab und sollte unter Berücksichtigung von Faktoren wie Kosten, Hygiene, Aussehen, Düften usw. entschieden werden. Geschlossene Dosiersysteme und Kleinflaschen bieten den Vorteil der Hygiene, da der Hotelgast sicher sein kann, was im Produkt enthalten ist. Der größte Vorteil von nachfüllbaren Dosiersystemen sind die niedrigen Kosten für das Hotel.




 Die relative Kostenintensität geschlossener Dosiersysteme liegt bislang darin, dass sie im Interesse der Hotelausstatter entwickelt wurden. Wandhalterungen für die Dosierspender werden den Hotels zwar kostenlos zur Verfügung gestellt, jedoch wird nicht auf die Sparsamkeit der Reinigungsmittel geachtet. Bei den in Estland weit verbreiteten Dosiersystemen kann eine einzige Dosis eines Reinigungsmittels bis zu 100 ml Flüssigkeit abgeben, was eine offensichtliche Verschwendung darstellt. Für eine Waschung genügen in der Regel bis zu 10 ml Seife, und alles, was darüber hinausgeht, wird einfach mit Wasser in den Abfluss gespült. Für eine Haarwäsche benötigt man etwa 10-20 ml Shampoo, und wenn das Dosiersystem 50-100 ml auf einmal abgibt, handelt es sich um mehrfache Verschwendung. In Estland weit verbreitete Dosiersysteme wurden nicht auf die Sparsamkeit der Reinigungsmittel ausgelegt, sondern es scheint, dass sie vor allem darauf abzielen, den Hotels möglichst viele Einwegflaschen zu verkaufen. Daher ist auch die Auffassung weit verbreitet, dass geschlossene Dosiersysteme relativ kostspielig für Hotels sind.

Diese geschlossenen Dosiersysteme, die Reinigungsmittel verschwenden, verursachen zwei große Probleme:

1) Hohe finanzielle Kosten – die Ausgaben des Hotels für persönliche Reinigungsmittel sind um ein Vielfaches höher
2) Umweltverschmutzung – ein Vielfaches an Reinigungsmitteln gelangt in die Kanalisation und belastet die Umwelt (Green Key)

Das Hauptproblem bei den in Estland weit verbreiteten geschlossenen Dosiersystemen besteht darin, dass die Menge des abgegebenen Reinigungsmittels pro Druck nicht festgelegt ist, sondern vom Willen und der körperlichen Kraft des Hotelgasts abhängt. Ist der Spender Teil eines per Hand zu drückenden Behälters, so hängt die Dosierung von der Handkraft des Nutzers ab, und bei starkem Druck kann man bis zu 100 ml Seife auf einmal erhalten. Da etwa 10 ml benötigt werden, würde dies eine 10-fache Verschwendung bedeuten. Ob das Fehlen einer genauen Dosierung absichtlich geplant wurde oder es sich um ein "Versehen" der Hersteller handelt, bleibt deren Gewissen überlassen.





 Zum Glück gibt es weltweit auch andere Produkte, bei denen die Interessen der Hotels berücksichtigt wurden. Der Hauptunterschied bei sparsamen Dosiersystemen ist die präzise Dosierung. Bei dem Senser-Dosiersystem beträgt eine Dosis beispielsweise 4 ml. Benötigt der Hotelgast für eine Anwendung mehr Reinigungsmittel, drückt er den Dosierer mehrmals. Ein solches System spart dem Hotel Geld und ist gleichzeitig umweltfreundlich. Angesichts der zunehmenden Verbreitung des Green Key-Programms in Deutschland könnte die Einsparung von Reinigungsmitteln auch in Hotels zu einem breiteren Trend werden.

Sehen wir uns die finanziellen Kosten eines geschlossenen Dosiersystems für ein Hotel an einem realen Beispiel an.

1) Geschlossenes Dosiersystem ohne feste Dosierung – Im Hotel wird jeden Monat in jedem Dosierer eine austauschbare Flasche verwendet, das entspricht 12 Flaschen pro Dosierer pro Jahr.
2) Geschlossenes Dosiersystem mit fester Dosierung (zum Beispiel Senser) – Im Hotel wird jeden Monat in jedem Dosierer 0,4 austauschbare Flaschen verwendet, das entspricht 4,8 Flaschen pro Dosierer pro Jahr.

BEI EINEM SYSTEM MIT FESTER DOSIERUNG SIND DIE KOSTEN 2,5 MAL GERINGER. Die Einsparung im Hotel wird dadurch erreicht, dass das Reinigungsmittel je nach tatsächlichem Bedarf des Hotelgasts dosiert wird, anstatt verschwendet zu werden.

Weitere Informationen zum Senser Dosiersystem: Senser

Video zur Wandmontage des Dosierers finden Sie auf unserer Facebook-Seite hier.